
Wie ein globales Biopharmaunternehmen ein Lager mit 150 Millionen Compounds mit Xavo vernetzt hat
An einem seiner globalen F&E-Standorte betreibt ein führendes Biopharmaunternehmen ein großes Compound-Flüssiglager mit 150 Millionen aktiven Compounds und mehr als 80 Millionen Proben. Als das Unternehmen 2017 sein automatisiertes Lager stilllegte, kamen die Proben in Gefrierschränke in einem Kühlraum. Bestand und Abläufe wurden danach wieder manuell, mit Tabellen und mit getrennten Tools verwaltet.
Gemeinsam mit Xavo hat das Unternehmen den Back Office Manager (BOM) aufgebaut. BOM verbindet fünf Prozesse: Probeneingang und QC, Produktion, Kompression, Subset-Erstellung und Versand. Für jede Probe legt BOM den nächsten Schritt anhand des Materialzustands fest. BOM ist seit 2020 im Einsatz und hat von März 2020 bis August 2026 insgesamt 53.187 Workflows ausgeführt. Das Team erweitert das System jedes Jahr.
Die vollständige Case Study beschreibt, wie BOM Proben, Bestand, Geräte und Prozessentscheidungen aufeinander abstimmt, während die Arbeit durch das Labor läuft.
Auf einen Blick
- Kunde: Ein führendes globales Biopharmaunternehmen, Compound-Management in der F&E
- Umfang: 150 Mio. aktive Compounds und über 80 Mio. Proben im Flüssiglager
- Herausforderung: Proben, Bestand, Geräte und Prozessentscheidungen abstimmen, nachdem das automatisierte Lager 2017 stillgelegt wurde
- Lösung: Xavo Back Office Manager (BOM), das führende System für Daten und Ausführung in fünf verknüpften Prozessen
- Integration: Rund 15 Gerätetypen, 4 Automatisierungssysteme und 5 Unternehmenssysteme
- Zeitraum: Im Einsatz seit 2020, Weiterentwicklung und Proof of Concept 2025, Ausbau 2026
Fragen, die diese Case Study beantwortet
Was hat im Labor gefehlt?
Die Geräte waren bereits automatisiert. Es fehlte ein System, das entscheidet, was als Nächstes passiert, Material bewegt, den Bestand aktualisiert und einen fehlgeschlagenen Lauf wieder aufnimmt. Diese Aufgabe übernimmt BOM.
Wie steuert man Geräte mit unterschiedlicher Anbindung?
Jedes Gerät ist so tief angebunden, wie es technisch möglich ist. Manche melden den Fortschritt live und lassen sich pausieren und fortsetzen. Andere tauschen nur Dateien aus. Davon hängt ab, welche Optionen der Bediener bei einem Fehler sieht. Er bekommt nur Optionen, die das Gerät auch ausführen kann.
Wie geht das System mit neuen Anforderungen um?
Prozesslogik, Bestand und Geräteanbindung sind voneinander getrennt. Planer ändern Produkte, Prioritäten, QC-Einstellungen, Platten- und Subset-Definitionen und weitere Einstellungen per Konfiguration. Dafür ist keine Programmierung nötig.
Was die Case Study behandelt
Die Ausgangslage: ein Compound-Lager mit hohem Durchsatz und dem Ziel, eine Probe innerhalb von fünf Arbeitstagen nach Eingang nutzbar bereitzustellen, und warum automatisierte Geräte allein dafür nicht reichten.
Die Umsetzung: die fünf verknüpften Prozesse, die Regeln, nach denen BOM den nächsten Schritt für ein Rack festlegt, wie die Fehlerbehandlung von den Gerätefähigkeiten abhängt, wie die Herkunft über mehrere Containergenerationen nachverfolgt wird und welche Entscheidungen bei den Wissenschaftlern bleiben.
Der Ausblick: warum KI im Labor einen aktuellen Überblick über Proben, Bestand, Geräte, Prioritäten und Ausnahmen braucht.
Weiterführende Inhalte
- Was ist Probenmanagement und -logistik? (Englisch)
- Laborautomatisierung ohne Roboter
- Xavo-Anwendungsfälle (Englisch)
- Xavo-Lösungen (Englisch)
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